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Nina News #3

Updated: 23 hours ago

Hoi Hoi!


Die letzten paar Wochen in drei Worten: Filter, Frühling, Familientisch.


Filter: Clowns sind lustig, so die allgemeine Meinung. Ich sehe es ein wenig differenzierter. Beispiel gefällig? In einer Zoom-Sitzung mit meinen Arbeitsgspändli (Traumdoktor*innen) habe ich herumgealbert und mir grüne Lippen mit Schnauz verpasst. Sehr lustig. 

Weniger lustig: Der Filter blieb gespeichert. So sass ich bei der nächsten Zoom-Sitzung (nicht mit Clowns) weiterhin geschniegelt mit grünem Schmollmund vor seriösen Menschen – zuerst unwissend, dann panisch, im Hintergrund an einer Lösung arbeitend. Ihr kennt doch dieses Video mit dem Anwalt, der den Katzenfilter nicht mehr wegbrachte? Genauso. Nur in Grün. (siehe unten für einen Screenshot!)


Frühling – Alles auf Anfang. Premieren: Erstes Mal Podcast-Gast. Erstes Mal an der Künstlerbörse-Premiere in Freiburg im Breisgau (sehr cool!) und Workshop geleitet «The Joy to Fail» im Women’s Hub Zürich: starke Frauen, starkes Scheitern, starkes Lachen.

Mein Bühnenpartner Martin und ich spielen wieder unser Familientheaterstück «Mia & de lang Willi» – und ich strecke meine Fühler nach Neuem aus. Langweilig? Niemals!


Und dann ist da noch der Familientisch. Viele Fragen, wenig einfache Antworten. Wie erklärt man den Kindern, dass jemand, der öffentlich den Mittelfinger zeigt, eine der mächtigsten Positionen der Welt innehat? Ich merke, wie ich nach Worten suche, die ehrlich sind, aber nicht zynisch. Die erklären, ohne Angst zu machen. Gar nicht so einfach. Ich denke dann oft an den Film Monsters vs. Aliens. In der Geheimzentrale stehen zwei rote Knöpfe nebeneinander: Einer löst Atomraketen aus. Der andere bestellt einen Milchkaffee. Man lacht. Und im selben Moment bleibt einem das Lachen fast im Hals stecken. Weil es so absurd ist. Und doch erschreckend real.


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Dornen

  • Zwei Tage Skiurlaub. Resultat: Bänderriss und Knochenprellung. Nein, kein waghalsiger Sprung. Keine schwarze Piste. Kein spektakulärer Sturz mit 80 km/h. Ich bin im Stehen umgefallen. Im. Stehen. 


    Am Steilhang. Und weil ich dort beschloss, eins mit der Piste zu werden, brauchte es mehrere Personen, um mich wieder in die Senkrechte zu befördern. Eine Art humaner Gabelstapler-Einsatz in Skibekleidung. Fazit: Ich bleibe meinem Motto „The Joy to Fail“ treu – jetzt auch im Schnee. Olympiareif war’s allemal.


  • Lagree habe ich nicht durchgehalten – mein jüngstes Fitness-Experiment (s. letzten Newsletter). Das Einzige, was geblieben ist? Die schwarze Leggings, die ich dem Gruppendruck zu verdanken habe. Fun Fact: Im Licht leuchtet sie plötzlich in allen Regenbogenfarben – was ich erst im Studio bemerkt habe.


Rosen: 

  • Neue Engagements - Ich darf Zoowärterin spielen – mit Kindern und Tieren im Rapperswiler Kinderzoo! 


  • Und auf der Skipiste bin ich zusammen mit Martin («de lang Willi») am Pistenspektakel in Madrisa unterwegs. 


  • Ich habe die Turmrede von Stefanie Grob gelesen, die mir aus dem Herzen spricht: Ein präziser, unbequemer Blick darauf, wie es in der Kabarettszene – besonders für Frauen – immer enger wird. Für den Text gibt’s eine Rose, der Inhalt schmerzt allerdings wie eine Dorne.


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Ein kleiner Frühlingsgruss – und eine klare Meinung:

Über halbe Sachen kann ich mich doppelt aufregen. Das gilt auch für die Halbierungsinitiative. Noch selten habe ich in meiner direktdemokratischen Karriere ein überzeugteres Nein auf den Zettel geschrieben. Stellt euch eine Primetime ohne Meteo vor – ein Kahlschlag für die Comedy… Aber während wir bei Entscheidungen ernst bleiben, darf der Frühling ruhig auch frech sein: Das Leben ist zu kurz für Zoom ohne Schnauz - manchmal eben grün. 


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Kommende Auftritte


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Liebe Grüsse,

NINA



 
 
 

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