Nina News #4
- Nina Wägli
- Jun 11
- 3 min read
Hoi Hoi!
Die letzten Wochen lassen sich wohl am besten mit drei Worten beschreiben: tierisch, turbulent und trainierend.
Tierisch deshalb, weil ich in den letzten Wochen besonders viele tierische Begegnungen erleben durfte. Für einen Auftritt war ich als Hund unterwegs. Voll in der Rolle (oder von der Rolle 😊) vergass ich, den Hundeschwanz auszuziehen. Die irritierten Blicke der Leute deutete ich zunächst als Zeichen wachsender Bekanntheit.
Weit gefehlt. Es war der Schwanz.
Auch sonst blieb ich in tierischer Mission unterwegs: Gemeinsam mit meinem lieben Spielpartner Martin durfte ich als Kiara und Kilian Zooführungen im Knies Kinderzoo gestalten. Die wichtigsten Erkenntnisse: Giraffen haben schwarze Zungen, Zebras sind schwarz mit weissen Streifen – und Trampeltiere haben sich klammheimlich in mein Herz geschlichen.
Tierisch wurde es auch in meiner anderen Rolle: In Institutionen spiele ich ein Pferd für Kinder mit Beeinträchtigungen. Zu Beginn war ich lediglich für das Hinterteil zuständig. Doch ich habe mich hochgearbeitet: Mittlerweile bin ich das komplette Pferd. Es gibt also durchaus Aufstiegsmöglichkeiten in meinem Beruf – auch wenn sie manchmal über den Pferdearsch führen.
Nach einem intensiven ersten Halbjahr lege ich eine etwas längere Spielpause ein. Nicht, weil mir die Ideen ausgegangen wären – im Gegenteil. Ich freue mich vielmehr darauf, durchzuatmen und neue Energie zu tanken.
Ganz ruhig wird es allerdings nicht: Firmenanlässe und Moderationen halten mich weiterhin auf Trab. Im Herbst starten die Kinderführungen im Zoo wieder – und auch «Mia & de lang Willi» ziehen erneut los. Darauf freue ich mich ganz besonders.
Auf der Bühne wird es dann vor allem kürzere Auftritte geben – klein, fein und mit viel Vorfreude.
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Dornen:
Wir sind inzwischen umgezogen. Besonders spannend wurde es mit dem Zügelunternehmen. Trotz schriftlicher Vereinbarung musste ich den Preis, auch am Zügeltag selbst, immer wieder neu verhandeln. Irgendwann stand schlicht Wort gegen Wort. Und das Zeug musste jetzt einfach rüber.
Als dann zum dritten Mal der Satz fiel: «Frau Wägli, jetzt müssen wir nochmals reden», platzte mir endgültig der Kragen. Mein überdeutliches «Das Portemonnaie ist zu!» überraschte mich selber.
Rosen:
Update aus meiner persönlichen Sportkarriere: Mein letztes Fitness-Experiment hat nicht überlebt. Dafür probiere ich jetzt Indoor Cycling «Bike that Beat» aus. Bin hoffnungsvoll, dass es sich nicht in «Beat that Bike» wandelt, ich möchte schliesslich Sport treiben und keinen Rachefeldzug gegen ein Fahrrad führen.
Zur professionellen Vorbereitung habe ich mir eine Radlerhose gekauft. Sie fühlt sich an wie eine XXXL-Nachtbinde – nur in Lycra.
Nächste Woche geht’s los. Ich halte euch auf dem Laufenden.
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Und dann war da noch mein Geburtstagsgeschenk an mich selbst: ein Coiffeurbesuch. Im Grunde empfinde ich die Aussicht, eine Stunde lang in den Spiegel zu schauen, Small Talk zu betreiben und gleichzeitig zu versuchen, ein angenehmer Mensch zu sein, als sozialen Hochleistungssport. Mit Blick auf eine optische Verbesserung freute ich mich dennoch auf den Salon.
Ich ging mit dem Wunsch nach ein paar braunen Strähnchen hin – und kam mit einem Zebra-Look nach Hause. Spätestens als die Coiffeuse sagte: «Ich mache Ihnen etwas Peppiges!», hätte ich misstrauisch werden sollen. Es war nicht meine Intention, den grassierenden Verjüngungswahn in meine Haarspitzen zu treiben.
Zuhause griff ich selbst zur Bleiche. Nun zieren zusätzlich orange Highlights meinen Kopf.
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Ich wünsche euch einen wunderschönen Sommer – mit vielen schönen Begegnungen, genügend Zeit zum Durchatmen und wenigen «peppigen» Überraschungen – ausser sie sind in eurem Sinn.
Bis bald!
NINA




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